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Dienstag, 16. Februar 2020
Liebe Wald- und Naturschützer*innen, Pressevertreter*innen, Mitmenschen…
 
zuerst ein langer link, aber um so lohnender, danke Joachim Röhrig:
 
82 Monate Wald- und Dorfspaziergänge, mehr als 65000 Teilnehmer*innen bisher, 348 Menschen vorgestern, eine beeindruckende Performance der Red Rebels Rheinland, berührende Redebeiträge von Betroffenen, ein weiterer bewegender Gottesdienst an der Kante in Lützerath, sensationelle Worte des Aachener Bischofs zum Thema Braunkohle und Tagebau, eine schallende Ohrfeige für den C-Vorsitzenden Armin Laschet, NRWE und die Landesregierung…
 
Was braucht es eigentlich noch, um die Aachener Zeitungen (und den WDR) hinter dem warmen Ofen hervorzulocken? Medien, die laut eigener Aussage überparteilich und unabhängig sind. Die Dörfer können gerettet werden, Presseteams von arte und vom Standard aus Wien kommen zum Dorfspaziergang, die Stimmung in den Dörfern wird immer optimistischer, und der Aachener Zeitungsverlag schickt noch nicht einmal einen Reporter, keine Zeile in den Terminankündigungen, kein Bericht nachher…   ein Schelm, wer Böses dabei denkt…
 
Jetzt zum Positiven:
 
Zuerst fantastische Bilder der Performance beim Dorfspaziergang, Danke an die Red Rebels, Danke an „Lichtblicke und Schattenseiten“
 
„Ein Erhalt der Dörfer ist möglich und eine konsequentere Reduktion der Tagebaue und der CO2-Emissionen sind zum Klimaschutz dringend nötig“
Nochmal, dieses Zitat ist nicht von uns steht in der Presseerklärung des Bistums Aachen der katholischen Kirche, in der die Aufschiebung der voreiligen Entwidmung der Keyenberger Kirche begründet wird. Klare Worte vom Priesterrat und von Bischof Helmut Dieser.
Wie lange will Armin Laschet noch dazu schweigen? Eine bessere Vorlage für die Rettung der Dörfer wird er nicht mehr bekommen.
 
Alle Dörfer bleiben – im Rheinischen Revier, in der Lausitz und weltweit!
Das bedeutet für uns: Wir werden nicht aufgeben, wir machen weiter. Der Kohleausstieg bleibt Handarbeit.
 
Sonntag, 14. März, 83 Monate Wald- und Dorfspaziergänge – diesmal wieder am und im Hambacher Wald
 
Selbstverständlich unter Einhaltung aller aktuell geltenden Regeln und Auflagen, das bedeutet aber nicht, dass wir uns zurück ziehen, dass wir still werden, dass wir nicht mehr zu sehen sind. Ganz im Gegenteil.
Treff- und Startpunkt wird noch bekannt gegeben, es brennt an allen Ecken, der Wald wird ausgetrocknet, die Zerstörungsorgie in Morschenich und Manheim geht immer weiter.
Zur besseren Planung bitte anmelden unter info@zobel-natur.de
 
und bitte schon mal die nächsten Spaziergänge in den Kalender eintragen, natürlich unter Vorbehalt: 11. April Dörfer, 9. Mai/Muttertag – das Jubiläum – 7 Jahre Waldspaziergang Hambacher Wald

weitere aktuelle Informationen, Fotos, Videos und mehr auf
 
 
 
Wir halten Sie/Euch auf dem Laufenden, unter anderem auf www.naturfuehrung.com
 
bis bald, im Wald, in den Dörfern, auf den Straßen oder vor den Baggern,
Eva Töller, Michael Zobel, Alle Dörfer bleiben und viele Unterstützer*innen
FREITAG, 12. Februar
Guten Morgen zusammen,
in zwei Tagen ist Dorfspaziergang. Motto „Ein Herz für die Dörfer“
Danke für die jetzt schon vielen Anmeldungen.
A propos Anmeldung, inzwischen habe ich die „Bestätigungsverfügung“ der zuständigen Aachener Polizei.
Wichtig! Es gibt die Auflage, während der kompletten Veranstaltung FFP2-Masken zu tragen. Bitte dementsprechend vorbereiten, wer vielleicht noch welche in Reserve hat, bitte mitbringen….   ansonsten das Übliche, Mindestabstände u. ä., keine Überraschungen…
Wetter. Bitte warm anziehen. Allerdings wird es schon fast richtig warm, die aktuelle Voraussage zeigt Sonne satt und bis zu 5 Grad plus
Wir haben interessante Pressebegleitung, ein Team von arte, der Standard aus Österreich, ich hoffe natürlich auch auf lokale Pressevertreter*innen
Im Anschluss an den Dorfspaziergang lädt „Kirche an der Kante“ zum Gottesdienst nach Lützerath ein.
Einladung zum #GottesdienstanderKante   Heilen statt spalten – #Solidarität statt Ausgrenzung. Kohle und #COVID19 spalten, isolieren und zerstören – Jesus Christus heilt, ruft zusammen, ruft zum Aufbau.   So. 14.02.2021, ca. 15h (im Anschluss an den Dorfspaziergang), #Lützerath
Das für den Moment, sollte es noch wichtige Neuigkeiten geben, bitte auf www.naturfuehrung.com nachschauen.
Mit winterlichen Grüßen,
der Michael Zobel
GANZ AKTUELL ZUM SONNTAGSSPAZIERGANG AM 14. FEBRUAR IN KEYENBERG:
FFP2-MASKEN SIND PFLICHT, das steht in den Auflagen von Polizei und Ordnungsamt…    machen wir doch, oder?
Freitag, 5. Februar 2021
Liebe Wald- und Naturschützer*innen, Pressevertreter*innen, Mitmenschen…
„Ein Erhalt der Dörfer ist möglich und eine konsequentere Reduktion der Tagebaue und der CO2-Emissionen sind zum Klimaschutz dringend nötig“
„Die zu erwartenden CO2 -Emissionen aus dem geplanten Tagebau gefährden die Erreichung der Pariser Klimaziele.“
„Mit Blick auf die Klimagerechtigkeit zwischen den Generationen und zwischen den Ländern bittet das Bistum Aachen dringend zu überprüfen, ob die noch zu gewinnende Kohlenmenge und die daraus resultierenden CO2-Emissionen nicht viel substanzieller reduziert werden können.
„Ein erst Mitte Dezember 2020 bekannt gewordenes, für die Bundesregierung erstelltes Gutachten aus dem Jahr 2019 zeigt Alternativen zu der gegenwärtigen Planung auf, mit denen die vom Generalvikariat benannten Handlungsoptionen möglich werden. Diese Möglichkeiten sollte die Landesregierung NRW nun in der neuen Leitentscheidung nutzen und absichern.“
Nein, das sind keine Zitate von mir, von radikalen Umweltschützer*innen, von den üblichen Braunkohlegegner*innen. Das sind Sätze aus der Presseerklärung des Bistums Aachen der katholischen Kirche, in der die Aufschiebung der voreiligen Entwidmung der Keyenberger Kirche bgründet wird. Klare Worte vom Priesterrat und von Bischof Helmut Dieser. Hier der ganze bemerkenswerte Text:
Genau solche Worte erwarten wir schon so lange von den zuständigen Politikern in Düsseldorf und Berlin, allen voran vom Ministerpräsidenten und großen Vorsitzenden Armin Laschet.
Ausgerechnet die Kirche hat hier die Steilvorlage für eine richtungsweisende Leitentscheidung geliefert. Jetzt ist es an der Landesregierung, die Chance zu nutzen. Die Entscheidung ist überfällig: Alle Dörfer bleiben!
Das bedeutet für uns: Wir werden nicht aufgeben, wir machen weiter. Der Kohleausstieg bleibt Handarbeit.
 
Sonntag, 14. Februar, 82 (!) Monate Wald- und Dorfspaziergänge – diesmal wieder in Keyenberg und Kuckum
 
Selbstverständlich unter Einhaltung aller aktuell geltenden Regeln und Auflagen, das bedeutet aber nicht, dass wir uns zurück ziehen, dass wir still werden, dass wir nicht mehr zu sehen sind. Ganz im Gegenteil.
 
Der Dorfspaziergang ist bei den zuständigen Behörden angemeldet.
Treff- und Startpunkt ist die Grünfläche hinter der Kirche in Keyenberg/Plektrudisstraße, 11.30 Uhr Treffen, 12.00 Uhr Beginn
 
Zur besseren Planung bite anmelden unter info@zobel-natur.de
 
 
Es gibt einen Aufruf zum Dorfspaziergang von den Menschen vor Ort, von Alle Dörfer bleiben…
 

Ein Herz für die Dörfer

Einladung zum Dorfspaziergang am 14.Februar 2021

Treffpunkt Keyenberg/Plektrudisstraße; 11.30 Uhr

Unser Protest zeigt Wirkung! Im Januar erfuhren wir, dass die Kirche von Keyenberg schon im März entwidmet werden sollte. Die Glocken  sollten bis dahin heruntergelassen und in der Petruskapelle in Neu-Keyenberg aufgehängt werden: ein hoch aufgeladener Schritt Richtung Umsiedlung, gegen die wir entschlossen Widerstand leisten.

Unser Protest, unsere Medienarbeit, unsere eindringlichen Briefe hatten Erfolg: der Priesterrat des Bistums Aachen stimmte gegen diese vorzeitige Entwidmung. Grund zum Jubeln!

Doch die Kuh ist nicht vom Eis. Die Entwidmung der Kirche ist nur aufgeschoben und RWEs Bagger stehen bei den Menschen in Keyenberg kurz vorm Gartenzaun. 

Damit alle Dörfer bleiben können, brauchen wir eure Unterstützung und eure Nächstenliebe, ganz konkret:

Kommt am Valentinstag, den 14.2. zum Dorfspaziergang! Wir starten an der jahrhundertealten  Kirche Heilig Kreuz, gehen eine Runde durch Keyenberg, von da zum ebenfalls bedrohten Dorf Kuckum und wieder zurück. Wir zeigen unseren Protest und unser Herz für die Dörfer!

Was uns Kraft gibt in diesem Kampf gegen die Bagger ist einerseits unsere Verwurzelung in den Orten, an denen wir aufgewachsen sind, und die Verbundenheit zu den Menschen, die dort leben. Es ist aber auch das Wissen, dass die Kohle unter unseren Häusern und Kirchen im Boden bleiben bleiben muss, wenn wir die Erderwärmung auf 1,5 Grad begrenzen wollen. Es geht um ein lebenswertes globales Klima – darum, dass ALLE Dörfer bleiben können, weltweit!

Natürlich haben wir ein Hygienekonzept: Während des Spaziergangs sind wir im Freien, halten Abstand, tragen FFP2 Masken, verhalten uns verantwortungsvoll.

Solange die Bagger nicht im Lockdown sind, können wir nicht zu Hause bleiben und einfach zusehen, wie RWE weiter Unheil stiftet.

Treffpunkt:

11.30 Uhr Keyenberg/Plektrudisstraße; auf der Wiese hinter der Kirche, NRW

Zur besseren Planung, auch im Sinne des Hygienekonzeptes, bitte anmelden unter

info@zobel-natur.de

Ein paar links, um nochmals zu zeigen, was in den Dörfern auf dem Spiel steht:
 
Interview mit Norbert Winzen aus Keyenberg:
Ingo Bajerke führt durch die Keyenberger Kirche…
wenn mensch sehen will, was NRWE aus einem gewachsenen Heimatort macht…   danke Jan Böhmermann
Hier ein kurzer Film zur anscheinend unerschütterlichen Kumpanei zwischen Konzern und Politik, danke Greenpeace:
 

und bitte schon mal die nächsten Spaziergänge in den Kalender eintragen, natürlich unter Vorbehalt: 14. März Hambacher Wald, 11. April Dörfer, 9. Mai/Muttertag – das Jubiläum – 7 Jahre Waldspaziergang Hambacher Wald

weitere aktuelle Informationen, Fotos und mehr auf
 
 
Wir halten Sie/Euch auf dem Laufenden, unter anderem auf www.naturfuehrung.com
 
bis bald, im Wald, in den Dörfern, auf den Straßen oder vor den Baggern,
Eva Töller, Michael Zobel, Alle Dörfer bleiben und viele Unterstützer*innen
Donnerstag, 28. Januar 2021
Liebe Wald- und Naturschützer*innen, Pressevertreter*innen, Mitmenschen…
der 81. monatliche Spaziergang ist Geschichte, wer ihn zu Hause nacherleben möchte, hier ein Video dazu, Danke Gabor für die Begleitung:
es war anders, den Umständen geschuldet. Aber der vergangene Sonntag hat uns auch darin bestärkt, weiter zu machen. Bis der letzte Bagger steht, bis das letzte Dorf gerettet ist, bis das Lügen und Betrügen in Sachen Kohleausstieg ein Ende hat.
Zeitgleich zum Waldspaziergang fand ein berührender Gottesdienst in Keyenberg statt, mehr als einhundert Menschen zeigten dort, dass sie weiter für den Erhalt der Kirche und der Dörfer kämpfen werden. Fotos und eine Presseerklärung dazu auf:
Danke an alle Menschen, die am Hambacher Wald und in Keyenberg waren, das gibt Mut für die kommenden Wochen.
Ein von der Bundesregierung in Auftrag gegebenes Gutachten stellt fest, dass der Bedarf an Braunkohle bis zum endgültigen Kohleausstieg gedeckt werden kann, ohne weitere Dörfer zu vernichten und Menschen zu vertreiben. Was macht die Regierung mit dem Gutachten? Sie veröffentlicht es einfach nicht! Ein handfester Skandal, der aber wie viele andere Themen medial gerade wegen Corona komplett untergeht. Unter normalen Umständen müsste dieses Vorgehen zum Rücktritt des zuständigen Wirtschaftsministers und seiner Mitwisser führen.
Ein Kommentar im WDR bringt auf den Punkt, wie wichtige Informationen bewusst zurück gehalten werden:
Ein passender Film vorgestern in Westpol, ab Minute 17:
Es wird gelogen und betrogen, die betroffenen Menschen und die Öffentlichkeit werden hinters Licht geführt, ohne Rücksicht werden die wirtschaftlichen Interessen eines Konzerns mit Zähnen und Klauen durchgesetzt. Von einer großen Koalition von Altmeier bis Laschet, von RWE bis zur Pfarre Christkönig in Erkelenz.
Mit Billigung und tatkräftiger Unterstützung unseres „Landesvaters“ werden Wohnhäuser imbewohnten Lützerath zerstört, werden Menschen vertrieben…  und jetzt steht auchg noch die Entwidmung der Kirche in Keyenberg bevor, völlig ohne Not, im vorrauseilenden Gehorsam, noch vor der neuen Leitentscheidung…    was bedeutet nochmal das „C“ im Parteinamen?
Hier ein kurzer Film zur anscheinend unerschütterlichen Kumpanei zwischen Konzern und Politik, danke Greenpeace:
Das alles bedeutet: Wir werden nicht aufgeben, wir machen weiter. Der Kohleausstieg bleibt Handarbeit. Gelegenheit dazu gibt es  genug.
Sonntag, 14. Februar, 82 (!) Monate Wald- und Dorfspaziergänge – diesmal wieder in Keyenberg und Kuckum
 
Selbstverständlich unter Einhaltung aller dann geltenden Regeln und Auflagen, das bedeutet aber nicht, dass wir uns zurück ziehen, dass
wir still werden, dass wir nicht mehr zu sehen sind. Ganz im Gegenteil.
Treff- und Startpunkt ist die Grünfläche hinter der Kirche in Keyenberg/Plektrudisstraße, 11.30 Uhr Treffen, 12.00 Uhr Beginn
 
Ein paar links, um nochmals zu zeigen, was in den Dörfern auf dem Spiel steht:
 
Interview mit Norbert Winzen aus Keyenberg:
Ingo Bajerke führt durch die Keyenberger Kirche…
wenn mensch sehen will, was NRWE aus einem gewachsenen Heimatort macht…   danke Jan Böhmermann
 
und bitte schon mal die nächsten Spaziergänge in den Kalender eintragen, natürlich unter Vorbehalt: 14. März Hambacher Wald, 11. April Dörfer, 9.

Mai/Muttertag – das Jubiläum – 7 Jahre Waldspaziergang Hambacher Wald

Zum Schluss noch eine ganz frische Petition für den Erhalt der wunderbaren Kirche in Keyenberg, bitte massenhaft unterzeichnen, danke.
weitere aktuelle Informationen, Fotos und mehr auf
 
 
Wir halten Sie/Euch auf dem Laufenden, unter anderem auf www.naturfuehrung.com
 
bis bald, im Wald, in den Dörfern, auf den Straßen oder vor den Baggern,
Eva Töller, Michael Zobel, Alle Dörfer bleiben und viele Unterstützer*innen
Liebe Wald- und Naturschützer*innen, Pressevertreter*innen, Mitmenschen…
Sonntag, 24. Januar, 81 (!) Monate Wald- und Dorfspaziergänge, Wald statt Kohle – diesmal ganz anders – mehr weiter unten…
 
Lockdown überall. Wirklich überall? Nein, NRWE hält keinen Abstand und baggert weiter, ein großes Polizeiaufgebot schützt die Zerstörung von Dörfern und die Vernichtung unserer Lebensgrundlagen, die Warnungen der Wissenschaft werden weiter ignoriert.
Die Menschen in Lützerath am Tagebau Garzweiler sind die ersten, die zu spüren bekommen, was vom frisch gebackenen CDU-Vorsitzenden Armin Laschet in Sachen Klimapolitik zu erwarten ist. So sah es heute Morgen, 18. Januar, in Lützerath aus.
Mit Billigung und tatkräftiger Unterstützung unseres „Landesvaters“ werden Wohnhäuser in einem bewohnten Ort zerstört, werden Menschen vertrieben…  was bedeutet nochmal das „C“ im Parteinamen?
Dazu die Meldungen der letzten Tage und Wochen, ein Auszug:
– ein von der Bundesregierung in Auftrag gegebenes Gutachten stellt fest, dass der Bedarf an Braunkohle bis zum endgültigen Kohleausstieg gedeckt werden kann, ohne weitere Dörfer zu vernichten und Menschen zu vertreiben. Was macht die Regierung mit dem Gutachten? Sie veröffentlicht es einfach nicht! Ein handfester Skandal, der aber wie viele andere Themen medial gerade wegen Corona komplett untergeht. Unter normalen Umständen müsste dieses Vorgehen zum Rücktritt des zuständigen Wirtschaftsministers und seiner Mitwisser führen.
– in Morschenich am Tagebau Hambach werden weiter Häuser abgerissen, obwohl feststeht, dass der Ort nicht mehr „bergbaulich in Anspruch genommen wird“.
– Das Oberbergamt in Arnsberg erteilt eine vorläufige „Sümpfungsgenehmigung“ für den Tagebau Hambach. Klingt harmlos. Dahinter steckt allerdings, dass in Zeiten von zunehmender Trockenheit, in Zeiten von dramatisch sinkenden Grundwasserspiegeln RWE Jahr für Jahr bis zu 420 Millionen Kubikmeter wertvollsten Grundwassers abpumpen darf. Die fünffache Wassermenge des jährlichen Wasserverbrauchs der Landeshauptstadt Düsseldorf. Was ist eigentlich aus den 2400 Einwendungen zum Thema Sümpfung geworden?
– Dazu passt: Mit der Novelle des Landesplanungsgesetzes will die schwarz-gelbe Landesregierung die Beteiligung der Bevölkerung bei wichtigen Planungsvorhaben deutlich erschweren: Beteiligungsfristen sollen gekürzt, Erörterungstermine reduziert werden. Das trägt nicht zur Akzeptanz bei – im Gegenteil.
Das bedeutet: Wir werden nicht aufgeben, wir machen weiter. Der Kohleausstieg bleibt Handarbeit. Gelegenheit dazu gibt es  in diesem Jahr reichlich.
Sonntag, 24. Januar, 81 (!) Monate Wald- und Dorfspaziergänge, Wald statt Kohle – diesmal ganz anders
 
Selbstverständlich können wir unter den momentanen Umständen keinen wie üblich großen geführten Spaziergang anbieten.
 
Das bedeutet aber nicht, dass wir uns zurück ziehen dass wir still werden, dass wir nicht mehr zu sehen sind. Ganz im Gegenteil.
 
Unterstützung tut überall Not, sei es im Hambacher Wald, in Lützerath oder den anderen Dörfern rund um die Tagebaue. Das bedeutet für den kommenden Sonntag: Kommt in den Wald, in die Dörfer, zu den Orten der Zerstörung. Zeigt den Menschen dort, dass sie nicht alleine sind, dass sie speziell in diesem richtungsweisenden Jahr auf Euch zählen können. Im Wald und in Lützerath trefft Ihr Menschen, sie sind auf Euch vorbereitet, auf Gespräche, auf Fragen, auf spannende Begegnungen. 
 
Auch wir werden im/am Hambi unterwegs sein. Wir haben einiges zu erzählen. Gegen alle Verlautbarungen ist der Wald nicht gerettet. RWE setzt das Zerstörungswerk fort, nicht ohne tatkräftige Unterstützung aus der Politik.
 
Startpunkt am Hambi sinnvollerweise die Unterstraße in Morschenich, von da zum Wald, am Tagebau Garzweiler die Mahnwache an der L277 in Lützerath

und bitte schon mal die nächsten Spaziergänge in den Kalender eintragen, natürlich unter Vorbehalt: 14. Februar Keyenberg, 14. März Hambacher Wald, 11. April Dörfer, 9. Mai/Muttertag – das Jubiläum – 6 Jahre Waldspaziergang Hambacher Wald

aktuelle Informationen, Fotos und mehr auf
 
 
 
Wir halten Sie/Euch auf dem Laufenden, unter anderem auf www.naturfuehrung.com
 
bis bald, im Wald, in den Dörfern, auf den Straßen oder vor den Baggern,
Eva Töller, Michael Zobel, Alle Dörfer bleiben und viele Unterstützer*innen
Hallo zusammen,
schon mal vormerken, der Januarspaziergang fällt nicht aus, Sonntag, 24. Januar im/am Hambacher Wald, wir basteln gerade noch an einem Corona-kompatiblen Konzept…
Informationen kommen zeitnah, über den Verteiler und hier…
der Michael
GANZ AKTUELL!!!!! DORFSPAZIERGANG am 13. Dezember abgesagt!!!
Guten Abend zusammen,
die AG Dorfspaziergang hat sich gerade schweren Herzens entschieden, den den für Sonntag geplanten Dorfspaziergang abzusagen.
Wegen des Höchststands der Corona Neuinfektionen und zu Beginn des angekündigten „harten“ Lockdowns denken wir, dass es kein gutes Signal wäre, den Spaziergang wie geplant durchzuführen.
Gleichzeitig ist für uns klar, dass wir das Recht haben, uns zu versammeln; das werden wir auch weiterhin tun, in Situationen, in
denen wir das für angemessen und verantwortbar halten.
Wir machen weiter… Denn RWEs Bagger graben ohne Pause, trotz Pandemie.
Wir wollen einen LockDown für die Bagger!
 
Schreibt Euch darum die nächsten Dorfspaziergänge schon in den Kalender:
14.2. und am 11.4. 2020, je nach Lage kommen eventuell weitere Termine dazu.
Einige Menschen in der AG werden wahrscheinlich morgen eine Videobotschaft rund um die Dörfer und die 1,5 Grad Grenze drehen und aussenden, haltet die Augen offen und verbreitet sie gerne weiter.
Alles Gute, bitte gesund bleiben,
Alle Dörfer bleiben, Eva und Michael und viele Unterstützer*innen

Mit dem Rad oder zu Fuß – Advent, Advent, die Erde brennt… – der Kohleausstieg bleibt Handarbeit

es gibt viel zu tun, diese Mail ging vor ein paar Tagen über den Verteiler…
Liebe Wald- und Naturschützer*innen, Pressevertreter*innen, Mitmenschen…
Der November ist zu Ende. In den kommenden Tagen wird eine Meldung durch die Presse laufen: Der November 2020 war einer der niederschlagsärmsten November seit Beginn der entsprechenden Aufzeichnungen…“. So oder ähnlich.
Während an vielen Orten der Welt Menschen ums Überleben kämpfen, in Mittelamerika, in Südostasien, erneut in Australien und anderswo, geht hier die massive Zerstörung unserer gemeinsamen Lebensgrundlagen weiter. Der Hambacher Wald wird vorsätzlich ausgetrocknet, das Trinkwasserschutzgebiet Dannenröder Wald wird fahrlässig für eine Autobahn vernichtet, in den Dörfern rund um den Tagebau Garzweiler und in Morschenich am Hambi veranstaltet NRWE eine Orgie der Zerstörung, ohne Rücksicht auf die Menschen, die dort noch leben und ihre Heimat nicht verlieren wollen.
Im Dezember wird das Klimaabkommen von Paris 5 Jahre alt. Auch Deutschland hat sich völkerrechtlich verbindlich dazu verpflichtet, die Erderwärmung auf deutlich unter 2 Grad, möglichst auf 1,5 Grad zu begrenzen. Um das Überleben der Menscheheit auf diesem Planeten möglich zu machen, nicht mehr und nicht weniger…
Was sind solche Verträge wert, wenn hier bei uns im Rheinland alles so weiterlaufen soll wie bisher, wenn ohne Rücksicht auf Mensch und Natur ein zerstörerisches Wirtschaftssystem komme was wolle am Leben erhalten wird? Mit Milliarden an Steuergeldern für einen angeblichen Kohleausstieg, der in Wahrheit ein Kohleverlängerungs-Gesetz ist, alleine zum Vorteil eines Konzerns, der die Zeichen der Zeit mit Rückendeckung der Politik komplett verschlafen hat.
Das bedeutet: Wir werden nicht aufgeben, wir machen weiter. Der Kohleausstieg bleibt Handarbeit. Gelegenheit dazu gibt es reichlich.
26. November bis 10. Dezember

Mit dem Fahrrad zum EU-Summit nach Brüssel – Parents for Future fordern: #MakeParisReal

 
Einmal quer durch Deutschland, fast 1000km mit dem Fahrrad in insgesamt 14 Etappen: Der Eiffelturm, als Symbol für das 1,5 Grad Ziel der Klimakonferenz 2015 in Paris, reist von Dresden nach Brüssel. Dort wird am 11. und 12.12. der Europäische Rat über die Klimaziele bis 2030 entscheiden.
Am Montag, 7. Dezember geht die Radtour von Köln nach Aachen, vorbei am unsäglichen NRWE-Aussichtspunkt Terra Nova, nach Manheim, zum Hambacher Wald und weiter nach Aachen.
Lasst uns diese Etappe zu einem sichtbaren Statement für den überfälligen Klimaschutz machen. Um 9 Uhr geht es los in Köln auf dem Rudolfplatz, gegen 12 Uhr treffen wir uns an Terra Nova, später kommen Fahrer*innen am Bahnhof Buir dazu, dann geht es weiter nach Aachen. Ich hoffe auf rege Beteiligung.
Die Fahrradtour ist Teil der globalen „For Future“-Kampagnen:  #MakeParisReal und #FightFor1Point5.
Noch mehr Infos und (auch zB eine Bastelanleitung für einen eigenen Eiffelturm) unter:
 
Freitag, 11. Dezember – 14 Uhr, Demo gegen Fake-Beteiligung und für ökologische Transformation im Rheinland, Energeticon in Alsdorf bei Aachen 
 

Am 11.12. veranstaltet die Zukunftsagentur Rheinisches Revier (initiiert von der Landesregierung, RWE sitzt im Aufsichtsrat) eine „Revierkonferenz“ – zum Abschluss ihres Beteiligungsjahres 2020. Im Rahmen der Bürger*innen-„Beteiligung“ ging es um den Strukturwandel im Rheinland.

Der gesamte bisherige Prozess war jedoch undemokratisch, und auf die Interessen von Landesregierung und Konzernen ausgerichtet. Es ging viel um Wirtschaft, und wenig um Gerechtigkeit, Ökologie und solidarische Strukturen. Deshalb wollen wir verhindern, dass sich die Landesregierung mit diesem Feigenblatt schmücken kann – durch entschlossenen, lautstarken Protest vor Ort!
Kommt am Freitag, 11.12., um 14:00 Uhr zum Energeticon/Bahnhof Alsdorf-Busch! 
aktuelle updates zur Demo auch auf
Fridays for Future Aachen und ein breites Bündnis rufen zu einer gemeinsamen Radtour von Aachen nach Alsdorf auf, Treffpunkt 12 Uhr Tivoli/Krefelder Straße, Abfahrt 12.30 Uhr nach Alsdorf
 
es wird an dem gesamten Wochenende weitere Aktionen geben, mehr Infos unter anderem auf
Folgender Aufruf erreicht uns aus den Dörfern am Tagebau Garzweiler, wir kommen natürlich – unübersehbar und entschlossen…
Sonntag, 13. Dezember, 80 (!) Monate Wald- und Dorfspaziergänge, 11.30 Uhr Treffpunkt Kirche Keyenberg/Plektrudisstraße, 12 Uhr Start
Vom Treffpunkt geht es durch Keyenberg, in das Quellgebiet der Niers, nach Kuckum und zur Baumhaussiedlung Unser aller Wald.
Fünf Jahre Paris – die 1.5 Grad Grenze sind wir! Alle Dörfer bleiben
Kommt am 13.12. um 11.30 Uhr zum Dorfspaziergang nach Keyenberg am Garzweiler-Tagebau! #Fight for OnePointFive
Vor fünf Jahren hat die Bundesregierung im Pariser Klima-Abkommen zugesagt, die globale Erwärmung auf unter 2 Grad zu begrenzen, möglichst sogar auf 1,5 Grad – auf dem Papier. Doch im realen Leben baggert RWE stur weiter Kohle ab, beschützt von Laschet, Merkel und Co. So steuern wir auf drei Grad Erwärmung zu, und mehr!
Es liegt jetzt an UNS und unserem Widerstand, den Kohleabbau zu stoppen. Die Kohle unter den Dörfern am Garzweiler Tagebau muss im Boden bleiben. Damit wir nicht unser Zuhause verlieren. Damit die Dörfer auf den pazifischen Inseln nicht im Meer versinken. Damit Menschen weltweit Landwirtschaft betreiben können, um ihre Familien zu ernähren. 1,5 Grad ist keine Zahl auf dem Papier, es ist eine Frage des Überlebens.
An diesem Dezember-Wochenende protestieren in ganz Europa Menschen gegen fossile Konzerne und die Untätigkeit der Regierungen. Fridays for Future, Ende Gelände, Extinction Rebellion und viele mehr.
Demonstrieren auch wir gegen den fünfjährigen Vertragsbruch von Paris:
Kommt am 13. Dezember 2020 nach Keyenberg! Wir spazieren durch das alte, wunderschöne Dorf, das RWE abreißen will. Hören Geschichten von Tagebaubetroffenen. Halten inne, um das alles zu verstehen. Mit Musik und Kunstperformance.
Die Veranstaltung am Sonntag wird angemeldet und selbstverständlich werden die geltenden Corona-Regeln eingehalten.
Zur besseren Planbarkeit bitte anmelden unter info@zobel-natur.de
zum Schluss noch:
eine wichtige Petition…
schon die Tagesthemen vom 23. November gesehen? Der Hambi, die Waldschützer und mehr, Danke ARD für den Beitrag an dieser exponierten Stelle.
aktuelle Informationen, Fotos und mehr auf
 
Wir halten Sie/Euch auf dem Laufenden, unter anderem auf www.naturfuehrung.com
 
bis bald, im Wald, in den Dörfern, auf den Straßen oder vor den Baggern,
Eva Töller, Michael Zobel, Alle Dörfer bleiben und viele Unterstützer*innen
Ganz aktuell: 15. November, zusätzlicher Spaziergang an die Orte der Zerstörung  – Presse, Fotograf*innen, Dokumentation aller Art ausdrücklich erwünscht!!! 
 
Liebe Wald- und Naturschützer*innen, Pressevertreter*innen, Mitmenschen…
die Bilder der Zerstörung aus den letzten Tagen gehen uns nicht mehr aus dem Kopf. In kürzester Zeit werden rund um Lützerath und die Dörfer am Tagebau Garzweiler unumkehrbare Fakten geschaffen, der Konzern RWE zeigt sein unmenschliches Gesicht, ohne Rücksicht auf Anwohner*innen, ohne Rücksicht auf Mensch und Natur.
Fast scheint es, als habe RWE mit massivstem Zerstörungs-Aufwand im Schatten der US-Wahl, von COVID19 und den zeitgleichen Räumungen am Dannenröder Wald die Zeit nutzen wollen.
Aber wir werden nicht aufgeben, wir machen weiter. Wir laden alle Menschen und ganz besonders die Presse ein, sich die Orte der Zerstörung selbst anzuschauen, die Bilder in die Welt zu tragen. Letzten Sonntag Morschenich, diesen Sonntag Lützerath…
Sonntag, 15. November, 11.30 Uhr Treffpunkt Mahnwache in Lützerath, 12 Uhr Beginn des Spazierganges
 
– Solidarität mit den Dörfern – Solidarität mit der Natur – Alle Dörfer bleiben – Stoppt Braunkohle
 
Von der Mahnwache geht es durch Lützerath, nach Immerath, am verwüsteten Friedhof vorbei, zum Platz des vernichteten Immerather Domes, zurück nach Lützerath und zur Mahnwache
Was viele Menschen bewegt, hat der Dioezesanrat Aachen heute in einem offenen Brief an die Landesregierung treffend formuliert:
aktuelle Informationen, Fotos und mehr auf
 
Die Veranstaltung am Sonntag wird angemeldet und selbstverständlich werden die geltenden Corona-Regeln eingehalten.
Wir halten Sie/Euch auf dem Laufenden, unter anderem auf www.naturfuehrung.com
 
bis bald, im Wald, in den Dörfern, auf den Straßen oder vor den Baggern,
Eva Töller, Michael Zobel, Alle Dörfer bleiben und viele Unterstützer*innen

Grenzenlose Zerstörung von Morschenich bis Lützerath und Keyenberg- wer stoppt NRWE?

Liebe Wald- und Naturschützer*innen, Pressevertreter*innen, Mitmenschen…

„Dialogveranstaltungen“, „bürgerfreundliche Umsiedlung“, „Bürgerbeteiligung“, „intensive Gespräche mit allen Beteiligten“…   NRWE-Sprech, klingt gut.

Was das in der Realität bedeutet, davon konnten sich am vergangenen Sonntag 228 Menschen beim 79. monatlichen Sonntagsspaziergang überzeugen, diesmal in Morschenich, dem „geretteten Dorf“ am Hambacher Wald. Hier werden gerade 40 Häuser dem Erdboden gleich gemacht, wegen „Einsturzgefahr“…  so sollen wohl die letzten verbliebenen Menschen vertrieben werden, gegen alle anderslautenden Beteuerungen.
Zeitgleich: Seit einer Woche eine unfassbare Zerstörungsorgie am Tagebau Garzweiler! NRWE zeigt das wahre Gesicht. Mit massivem Maschinen-Einsatz und umfassender Polizeiunterstützung wird gezeigt, wer im Rheinischen Revier wirklich das Sagen hat.

Viele schockierende Bilder und aktuelle Informationen aufhttps://twitter.com/AlleDoerfer

ein sehr treffender Text von Barbara Schnell zu den Geschehnissen der vergangenen Tage rund um Lützerath und Keyenberg

Die totale Zerstörung von Lützerath soll weitergehen, wahrscheinlich schon in den nächste Tagen. Bitte nutzt eventuell freie Zeit und reist zur Mahnwache an der L277, unterstützt die mutigen Menschen in den Bäumen…
publiziert die Bilder, sorgt für ganz viel Öffentlichkeit, zeigt den Menschen in den Dörfern, dass sie nicht alleine kämpfen…  
Der Dorfspaziergang in Morschenich und am Hambacher Wald ist schon Geschichte, DANKE an 228 kleine und große Menschen, die auch dort ein Zeichen gegen die skrupellose Vernichtung von Heimat gesetzt haben.
DANKE an Rolf und Susanne für die tatkräftige Vermittlung der neuen Lautsprecher-Anlage, die Premiere macht Lust auf mehr…
Nach dem Spaziergang ist vor dem Spaziergang:

Sonntag, 13. Dezember, Wald statt Kohle, 80 (!) Monate Wald- und Dorfspaziergänge, diesmal in den Dörfern am Tagebau Garzweiler, 11.30 Uhr Treffen, 12 Uhr Beginn, weitere Informationen zu Ort und Wegplanung kommen demnächst…

weitere wichtige Informationen auf

https://www.kirchen-im-dorf-lassen.de/

https://twitter.com/hambibleibt

…es werden in den kommenden Tagen und Wochen viele Termine ud Informationen dazu kommen, wir halten Sie/Euch auf dem Laufenden, unter anderem auf www.naturfuehrung.com
bis bald, im Wald, in den Dörfern, auf den Straßen oder vor den Baggern,
Eva Töller, Michael Zobel, Alle Dörfer bleiben und viele Unterstützer*innen

NRWE zeigt das wahre Gesicht – wer stoppt die Zerstörung?

 

Geht es noch zynischer? „Laut RWE kam es zu keinem Sachschaden.“ Polizeibericht am Abend des 3. November 2020, nach dem ersten Tag der Zerstörung rund um Lützerath…

Liebe Wald- und Naturschützer*innen, Pressevertreter*innen, Mitmenschen…

letzte Woche in Kerpen, zweite „Dialogveranstaltung“ zur Leitentscheidung Braunkohle. Da faselt Staatssekretär Christoph Dammermann im Auftrag seines Chefs Andreas Pinkwart etwas von „bürgerfreundlicher Umsiedlung“…
 
Nur eine Woche später dann dies: Was für eine Zerstörungsorgie seit vorgestern am Tagebau Garzweiler! NRWE zeigt erneut das wahre Gesicht. Mit massivem Maschinen-Einsatz und umfassender Polizeiunterstützung wird gezeigt, wer im Rheinischen Revier wirklich das Sagen hat.
Die Bäume an der L277 sind gefällt, mitten in Lützerath, rund um bewohnte Häuser wird weiter gerodet, ein gewachsenes Dorf dem Erdboden gleich gemacht, ein Ende ist nicht abzusehen, morgen und übermorgen soll es weitergehen.
Viele schockierende Bilder auf

Ein Anwohner bringt es auf den Punkt: „Aus tiefster Überzeugung kann ich sagen:

ich hasse dich! Ihr seid so widerwärtig, so falsch. Ihr macht einen auf „erneuerbare Energien“ und fällt am ersten Tag des #coronalockdown hunderte Bäume an der #L277 um klimaschädliche Kohle zu verfeuern.“

Gleichzeitig werden in Morschenich am Tagebau Hambach 40 Häuser „rückgebaut“, angeblich wegen akuter Einsturzgefahr.
Wir lassen uns nicht entmutigen, wir lassen Euch die Vernichtung unserer Lebensgrundlagen nicht durchgehen. Deshalb gehen wir am kommenden Sonntag erneut auf die Straße:
Sonntag, 8. November, Wald statt Kohle, 79 Monate Wald- und Dorfspaziergänge, 11.30 Uhr Morschenich, 12 Uhr Beginn, Rundgang durch das „gerettete“ Dorf, danach Spaziergang am und im Hambacher Wald
 
Für Menschen mit dem Fahrrad wird es eine längere Tour geben.
 
Bitte für beide Optionen anmelden, damit wir besser planen können, Danke.
Die Öffentlichkeit wird weiter belogen, der Hambacher Wald ist unverändert in größter Gefahr
Morschenich wird ganz aktuell in großen Teilen abgerissen, die Bagger setzen ihr Zerstörungswerk fort, sollen wohl die letzten verbliebenen Menschen vertreiben, gegen alle anderslautenden Beteuerungen.
Der Spaziergang ist angemeldet, wir werden alle Corona-Regeln beachten.
Im Anschluss an den Spaziergang wird es wieder eine Andacht geben, auch diesmal direkt am Ort der Zerstörung.
 
…es werden in den kommenden Tagen und Wochen viele Termine ud Informationen dazu kommen, wir halten Sie/Euch auf dem Laufenden, unter anderem auf www.naturfuehrung.com
bis bald, im Wald, in den Dörfern, auf den Straßen oder vor den Baggern,
Eva Töller, Michael Zobel, Alle Dörfer bleiben und viele Unterstützer*innen

 

Liebe Wald- und Naturschützer*innen, Pressevertreter*innen, Mitmenschen…

vor drei Tagen am Tagebau Garzweiler, trotz Dauerregens und unsäglicher Polizeipräsenz mehr als 150 Menschen beim Dorfspaziergang in Keyenberg.
Die Baumpflanz-Aktion auf dem Grundstück von „Menschenrecht vor Bergrecht“ https://twitter.com/AkteKeyenberg?, der Besuch auf dem Winzen-Hof, die kämpferischen Wortbeiträge, der Abschluss in „unser aller Wald“ https://twitter.com/unserallerwald und die Andacht/Prozession von “ die Kirchen im Dorf lassen“ https://www.kirchen-im-dorf-lassen.de/ haben Mut gemacht.
Wir kommen wieder, schon morgen:
– Donnerstag, 29. Oktober, 16 Uhr, Erfthalle in Kerpen-Türnich, Demonstration/Mahnwache anlässlich der zweiten „Dialogveranstaltung“ zur Leitentscheidung, diesmal zum Tagebau Hambach.
Wir wollen im Rahmen einer angemeldeten Versammlung als Bürger*innen darauf aufmerksam machen, dass dieser Entwurf für Wald und Dörfer keine Lösung ist, sondern die Menschen mit ihren berechtigten Sorgen und Nöten alleine lässt gegenüber der altbekannten Verbindung NRWE.

 

Ab 16 Uhr haben wir eine Versammlung direkt vor der Erfthalle, Rosentalstraße, angemeldet. Dort werden Menschen aus Morschenich-alt sein, die dort noch wohnen oder zurückziehen wollen, Anrainer vom Hambi und viele weitere aus der Hambi- und Klimabewegung. Versammlungsende gegen 18:15 Uhr.

 

Wir freuen uns über viel Unterstützung – natürlich mit Abstand, Mundschutz – und als Erinnerung an unser aller Einsatz für den Hambi in Rot und mit Transparenten, Bannern und Fahnen.
– Samstag, 31. Oktober, 15 Uhr, Gottesdienst an der Kante, Treffpunkt am Friedhof Immerath
Ein Zeichen der Hoffnung setzen: Von der Zerstörung zum Wiederaufbau des Tempels – Hl. Messe mit Aufrichtung eines Kreuzes am Ort des zerstörten Immerather Domes

(Bei Regen findet der Gottesdienst in der Scheune des „Möhrenbauern“ Thelen statt. Corona: Wir werden Adresslisten führen, Abstand halten und Masken tragen.)

– Donnerstag, 5. November, Aachen, 19:30, Kohleausstieg 2038 – zu spät fürs Klima? Vortrag und Podium – ausgebucht, man kann sich auf eine Warteliste setzen lassen…
Sonntag, 8. November, Wald statt Kohle, 79 Monate Wald- und Dorfspaziergänge, 11.30 Uhr Morschenich, 12 Uhr Beginn, Rundgang durch das „gerettete“ Dorf, danach Spaziergang am und im Hambacher Wald
Die Öffentlichkeit wird weiter belogen, der Hambacher Wald ist nach wie vor nicht gerettet, https://www.klima-allianz.de/presse/meldung/eine-zukunft-fuer-den-hambacher-wald, Morschenich wird ganz aktuell in großen Teilen abgerissen, die Bagger setzen ihr Zerstörungswerk fort, sollen wohl die letzten verbliebenen Menschen vertreiben, gegen alle anderslautenden Beteuerungen.
Die Wald- und Dorfspaziergänge gehen weiter bis der letzte Bagger steht, der Kohleausstieg bleibt Handarbeit.
Ein hoffnungsvoller Anfang wurde letzte Woche gamacht…
 
weiter so…
Ganz viel zur aktuellen Lage, zur unsäglichen Leitentscheidung und zum Dorfspaziergang in Keyenberg:
 
 
zum Schluss der berührende Bericht über Eckardt aus Lützerath aus der taz vom 25. Oktober
 
…es werden in den kommenden Tagen und Wochen viele Termine ud Informationen dazu kommen, wir halten Sie/Euch auf dem Laufenden, unter anderem auf www.naturfuehrung.com
bis bald, im Wald, in den Dörfern, auf den Straßen oder vor den Baggern,
Eva Töller, Michael Zobel, Alle Dörfer bleiben und viele Unterstützer*innen
Liebe Wald- und Naturschützer*innen, Pressevertreter*innen, Mitmenschen…
nächster Tiefschlag für die wachsende Klima-Bewegung, der Entwurf zur neuen Leitentscheidung Braunkohle NRWE liegt auf dem Tisch.
Der Entwurf ist ernüchternd und verlogen, wirkt wie von einem einzigen Konzern diktiert und von der Landesregierung willfährig übernommen. Alle besorgniserregenden Erkenntnisse der Wissenschaft werden ignoriert, eine lebensfeindliche Form der Energieerzeugung künstlich am Leben erhalten.
Die Dörfer am Tagebau Garzweiler, von Armin Laschet der Vernichtung preisgegeben? Wieso ist eigentlich die BILD-Zeitung das einzige Presseorgan, deren Redakteurin wirklich recherchiert hat und die richtigen Fragen stellt? Guter Text und ebenso guter Film…
Morschenich am Hambacher Loch wird nicht mehr „bergbaulich in Anspruch genommen“. Die verbliebenen Bewohner können bis 2024 entscheiden, ob sie bleiben oder gehen. So weit so gut. Aber was passiert jetzt? Seit heute, 19. Oktober 2020 hat RWE begonnen, im Ort bis zu 40 Häuser abzureißen. Was will man den gebliebenen Menschen damit sagen? Wir machen Euch das Leben zur Hölle, geht endlich…
NRWE und alle Entscheidungsträger, Ihr habt die Rechnung erneut ohne die Menschen gemacht, die nicht weiter tatenlos zusehen wollen, wie der ganze Braunkohlewahnsinn auf Kosten kommender Generationen weitergeht. Es ist an uns, die Politik und die Verantwortlichen zum Handeln zwingen: Der Kohleausstieg bleibt Handarbeit!
Gelegenheit dazu gibt es in den kommenden Wochen genug:
– Dauermahnwache in Lützerath https://twitter.com/MaWaLuetzerath
– Sonntag, 25. Oktober, Keyenberg, Wald statt Kohle, 78 Monate Wald- und Dorfspaziergänge
 
11:30 Uhr Treffpunkt am Wendehammer an der L277/Kreuzung L354/Borschemicher Straße, 12 Uhr Beginn des Spazierganges durch Keyenberg, Baumpflanzaktion am Grundstück von „Menschenrecht vor Bergrecht“, Dorfrundgang Keyenberg und Kuckum, Abschluss bei den wunderbaren Menschen in „Unser Aller Wald“ mit Musik, Gesprächen und mehr…
– Donnerstag, 29. Oktober, 17 Uhr, Erfthalle Kerpen-Türnich, Demonstration/Mahnwache anlässlich der zweiten „Dialogveranstaltung“ zur Leitentscheidung, diesmal zum Tagebau Hambach.
 
Anmeldeverfahren, hoffentlich schaffen es einige Menschen auch in die Halle, auf https://www.leitentscheidung-perspektiven-nrw.de/event-informationen
– Samstag, den 31. Oktober, 15 Uhr, Treffpunkt am Friedhof Immerath
Einladung zum Gottesdienst an der Kante – Ein Zeichen der Hoffnung setzen: Von der Zerstörung zum Wiederaufbau des Tempels – Hl. Messe mit Aufrichtung eines Kreuzes am Ort des zerstörten Immerather Domes*
Samstag, den 31. Oktober, 15 Uhr, Treffpunkt am Friedhof Immerath
– Donnerstag, 5. November 2020, Aachen, 19:30, Kohleausstieg 2038 – zu spät fürs Klima? Vortrag und Podium – ausgebucht, man kann sich auf eine Warteliste setzen lassen…
Sonntag, 8. November, Wald statt Kohle, 79 Monate Wald- und Dorfspaziergänge, 11.30 Uhr Morschenich, 12 Uhr Beginn, Rundgang durch das „gerettete“ Dorf, danach Spaziergang am und im Hambacher Wald
Und dann noch zwei wichtige links und Petitionen:
Die Buirer für Buir schreiben gleich zweimal. Zuerst geht es um den geplanten Kiesabbau rund um den Hambacher Wald und bis vor die Türen von Buir, eine Verwirklichung dieser Pläne wäre der letzte Todesstoß für den angeblich geretteten Hambacher Wald
Es ist wichtig, dass möglichst viele betroffene Bürger von ihrem Recht Gebrauch machen, innerhalb der Auslegungsfrist, also bis zum 9. November 2020 eine Stellungnahme zu diesem Plan abzugeben, die im weiteren Verfahren in  die Abwägung durch den  Regionalrateinbezogen wird.
Das jahrelange Engagement der Buirer für Buir kann jetzt belohnt werden, Alle können dazu beitragen:
Liebe Freundinnen und Freunde,


Wir sind glücklich und dankbar, dass wir zu den Nominierten des taz Panter-Preis #Panter2020 gehören – etwas aufgeregt angesichts der ebenfalls nominierten tollen Menschen und Organisationen. Egal für wen ihr votet – jede Stimme ist für die Klimabewegung.

Zum Taz-Artikel über unsere Initiative: https://taz.de/Nominierte-2020-Buirer-fuer-Buir/!171676/

Nun seid ihr gebeten, eure Stimme für einen der 6 Nominierten für #Panter2020 zu vergeben.
=> Hier geht es zur Abstimmung: taz.de/panterwahl
Alleine der Querschnitt aller Nominierten zeigt, wie wichtig die Arbeit Aller – auch aller Nichtnominierten – ist und bleibt. Wir sehen den Preis als einen MutMacher-Preis. 
Mut tut gut.
…es werden in den kommenden Tagen und Wochen viele Termine ud Informationen dazu kommen, wir halten Sie/Euch auf dem Laufenden, unter anderem auf www.naturfuehrung.com
bis bald, im Wald, in den Dörfern, auf den Straßen oder vor den Baggern,
Alle Dörfer bleiben, Eva Töller und Michael Zobel und viele Unterstützer*innen
Freitag, 9. Oktober 2020, zwei Tage nach der Veröffentlichung der neuen Leitentscheidung, NRWE lässt grüßen…
Viele Menschen fragen nach kommenden Wald- und Dorfspaziergängen. Wir planen gerade die nächsten Wochen, hier gibt es sehr bald entsprechende Informationen.

bis dahin noch etwas Geduld,

mit freundlichen Grüßen,

Michael Zobel